Supportiv-Therapie

Unter dem Begriff supportive Therapie fasst man alle Maßnahmen zusammen, die bei einer Tumorbehandlung unterstützend zur eigentlichen, auf die Vernichtung / Beherrschung des Krebses gerichteten Behandlung angewendet werden. Darunter fallen unter anderem die Gabe von Medikamenten gegen Übelkeit (Antiemetika), die Substitution von Blut und Blutprodukten (z.B. bestimmte Zellkonzentrate oder Immunglobuline), die Ernährung von Tumorkranken und auch die Schmerztherapie.

Gelegentlich kann die supportive Therapie auch zur Therapie an sich werden, wenn keine Aussicht mehr besteht, eine Erkrankung mit medikamentösen, operativen oder strahlentherapeutischen Maßnahmen sinnvoll behandeln zu können.